Twitter im Restaurant Marketing für neue Gäste und mehr Umsatz

 

Twitter hat bisher in der Gastronomie und Hotellerie einen geringeren Stellenwert als andere soziale Netzwerke. Dies zu Unrecht, Twitter sollte Bestandteil Ihres Online-Marketings und Ihrer Restaurant Werbung sein.
Twitter hat einen großen Vorteil. Es ermöglicht einem Restaurant, Bistro oder Hotel schnell zu beachtlichen Follower-Zahlen zu gelangen. Dies gelingt wesentlich einfacher als in anderen Sozialen Medien, wie beispielsweise in Facebook oder Google Plus.

Ihr Ziel sollte es sein, die Follower-Zahl auf Twitter aufzubauen und durch interessante Tweets Aufmerksamkeit zu erhalten, Interessantes schnell zu vermitteln und ggf. Ihre Auslastung zu erhöhen. Leiten Sie Ihre Follower auf Twitter nun auf Ihre „Zielseiten“ im Internet um. Dies könnte beispielsweise die eigene Homepage sein, Ihr Online-Gewinnspiel bei dem die Seitenbesucher Ihre E-Mailadresse hinterlassen können oder Sie bitten Ihre Follower auch auf Facebook Ihr Fan zu werden.

 

 

Twitter ABC – eine der Vorraussetzungen für den Twitter-Erfolg

 

Zum Einstieg, die wichtigsten Begriffe, die Sie beim twittern kennen sollten kurz erklärt:

  • Direct Message (DM):Direktnachrichten – Direktes, nicht öffentliches Anschreiben Ihrer Follower.
  • Favorisieren: Markieren Sie wichtige Tweets durch das Favorisieren. Tweets werden mit einem Stern markiert und erscheinen im Ordner „Favoriten“.
  • Follower: Ein Abonnent Ihrer Beiträge, die Anzahl Ihrer Follower wird auf Ihrer Twitter Seite angezeigt.
  • Following: Anderen Twitter-Nutzern folgen um Ihre Beiträge lesen zu können.
  • Listen: In Listen können Follower gruppiert und Themen zugeordnet werden. Listen können öffentlich oder privat sein.
  • Retweet (RT): Schnelles weiterleiten eines Beitrags. Es wird auf den Verfasser der Nachricht hingewiesen.
  • Shorten Links: Links werden für Tweets gekürzt um nicht zu viele der 140 möglichen Zeichen für den Link zu verbrauchen. Hierfür können kostenlose Tools wie Beispielsweise „Bitly“ verwendet werden.
  • Timeline: Die Timeline ist auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite zu finden. Hier werden Ihnen alle Beiträge der Nutzer angezeigt denen Sie folgen.
  • Trends: Die derzeit am häufigsten verwendeten Begriffe finden Sie rechts auf Ihrer Twitter Seite.
  • Tweet: Die Nachricht bei Twitter, maximal 140 Zeichen sind möglich. Bilder können eingefügt werden.
  • Unfollow: Wenn Sie einem Nutzer nicht mehr Folgen möchten, können Sie den Status auf Unfollow (Entfolgen) setzen.
  • # (Hashtag): # markiert Ihre Stichwörter (Schlagwörter oder Keywords) und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit, dass Sie oder Ihre Beiträge von anderen Nutzern gefunden werden. # wird ohne Leerzeichen vor Ihr Stichwort gesetzt.
  • @username: Mit dem @ vor dem Namen des Users wird dieser öffentlich angesprochen. Bei einem Follower erscheint die Nachricht auf seiner Twitter-Seite oder bei Nicht-Followern im Ordner für Erwähnungen. @username ist gleichzeitig ein Link zum Profil des Nutzers. Diese Erwähnungen sind nützlich beim Aufbau großer Follower-Zahlen.

Wichtig: Wessen Tweets oft retweetet, favorisiert oder erwähnt werden, der steigert seine Reichweite – und somit auch die Follower-Zahl.

 

 

Tipps für neue Gäste und mehr Umsatz mit Twitter

 

Hashtag nicht vergessen
# (Hashtags) – dieses kleine Doppel-Kreuz hilft Ihnen von Interessierten gefunden zu werden. Das # wird direkt vor Ihrem Schlagwort platziert. Sollten Nutzer nach diesem Schlagwort suchen werden Ihre Tweets nur angezeigt, wenn Sie ein # verwendet haben. Pro Tweet sollten Sie nicht mehr als ein oder maximal zwei # verwenden.

Twittern Sie dann, wenn Sie gelesen werden
Die besten Erfolgschancen auch von Ihren Followern gesehen zu werden, haben Sie natürlich nur dann, wenn diese auch Zeit haben, Twitter zu nutzen. Vermeiden Sie daher das Twittern zu den Essenszeiten von 17:00 bis 20:00 Uhr. Gute Chancen Ihre Nutzer zu erreichen haben Sie, wenn Sie im Berufsverkehr Twittern oder auch an Wochenenden, wenn viele Firmen bei Twitter weniger aktiv sind.

Kurze Tweets kommen besser an
Die maximale Anzahl an Zeichen, die in einem Tweet versendet werden kann, liegt bei 140 Zeichen. Kürzere Tweets, mit einer Zeichenlänge von unter 100 Zeichen, erreichen allerdings etwa 17 Prozent mehr Nutzerinteraktionen als es bei längeren Tweets der Fall ist. Oft werden Tweets noch Links angefügt (siehe: Twittern mit Links), dann sollte die Gesamtlänge von 120 Zeichen nicht überschritten werden.

Bilder sagen mehr als Worte
Nutzen Sie Bilder um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Bilder verdoppeln die Interaktionsrate bei Ihren Twitter-Followern.

Twittern Sie für Ihre Zielgruppe
Die Altersschicht bei Twitter verändert sich zusehends. Die Zuwachsraten der 50 bis 65 jährigen ist enorm. Ihre Inhalte sollten daher Ihrer Gäste-Struktur und deren alter angepasst werden und muss nicht nur auf junge Nutzer zielen.

Twittern mit Links
Twittern Sie Inhalte die Ihre Gäste interessieren. Durch das Verlinken von spannenden Themen und Beiträgen erreichen Sie ebenso wie beim Posten von Bildern eine gute Resonanz Ihrer Follower.

Nutzen Sie Direktnachrichten
Um Ihre Gäste direkt anzusprechen, können Sie Direktnachrichten verwenden. Laden Sie Ihre Follower beispielsweise ein, auf Facebook Ihr Fan zu werden.

Follower aufbauen
Ihre Follower-Zahl erhöht sich indem Sie Nutzern folgen und diese Ihnen zurück folgen. Um Follower aus Ihrer Zielgruppe zu finden können Sie nach Mittbewerbern suchen und sich deren Follower-Liste anzeigen lassen. Folgen Sie nun allen Followern die Ihr Mitbewerber hat. Ein Teil dieser Follower wird Ihnen zurück folgen und Sie bauen Ihren Follower-Stamm auf. Twitter begrenzt die die Zahl der Nutzer denen Sie folgen können. Daher ist es notwendig, die Nutzer wieder zu „Entfolgen“, die Ihnen nicht zurück folgen. Die Begrenzung liegt bei 2001 Nutzern denen Sie folgen können. Danach gilt das Verhältnis von 1:1,1.

 

 

Keine Angst vor Social Media

 

Glücklicherweise gibt es viele Tools, die den Zeitaufwand mit den sozialen Medien deutlich reduzieren und viele Prozesse automatisieren. Hier nur einige Beispiele für arbeitserleichternde Tools:

  • Bitly – Links kürzen
  • Socialoomph – Über SocialOomph kann man vollkommen automatisiert twittern
  • TweetAdder – Follower generieren, Suche nach Zielgruppen, Keyword-Suche
  • IFTTT – Standardisieren von Kanälen und Abläufen – Erstellen Sie Abläufe die automatisch ablaufen und kein weiteres Eingreifen benötigen
  • Hootsuite – Über das Social-Media-Dashbord lassen sich viele soziale Netzwerke einsehen und verwalten
  • Buffer – Tweets im Voraus erstellen und zu einem späteren Zeitpunkt versenden
  • Just Unfollow – identifizieren und aussortieren von Followern die nicht zurück folgen.
  • Twitter Feed – automatisches Veröffentlichen von RSS-Feeds über soziale Netzwerke